"Schultern Sie schon mal Ihren Spaten ... denn es gilt in Münster einen unermeßlichen Goldschatz zu bergen!"
Hennig, Dirk: Der Schatz im Aasee. Die ganze Wahrheit. Nach den Aufzeichnungen von Jaap van Hofstraat, zusammengetragen von Dirk Hennig.
Mit 47 historischen Fotos und Zeichnungen (s/w).
Münster: Solibro-Verlag 1. Aufl. 2004 [Historoman, Bd. 1]
ISBN 978-3932927-23-2, Br, 18,0 x 11,5 cm, 144 Seiten, Warengruppe 2111
8,90 Euro / 16,50 SFr

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Das Buch

Im Jahr 2000 bekam der Heimatforscher und Autor Dirk Hennig die erstmalige Gelegenheit, das Archiv des renommierten Historikers Dr. Jaap van Hoofstraat einzusehen. Als er dabei auf die Geschichte Hinrich von Hagens und seines unermeßlichen Schatzes im münsterischen Aasee traf, begann er die von van Hoofstraat zusammengetragenen Fakten an den Originalschauplätzen zu rekonstruieren.

Aus Tagebüchern und Aufzeichnungen des ehemaligen Geschichtsprofessors trug der unermüdliche Hennig die aufregende Dokumentation um den münsterischen Kaufmann Hinrich von Hagen zusammen, der in den Wirren der Wiedertäuferzeit im 16. Jahrhundert seine hart erarbeiteten Reichtümer vor den Wiedertäufern so gut versteckt hat, daß sie trotz zahlreicher Grabungen im Laufe der Jahrhunderte bis heute nicht gefunden wurden.

Das vorliegende Buch beinhaltet die erstmalige Zusammenstellung sämtlicher Forschungsergebnisse der bisher wenig bekannten Schatzsuche in der westfälischen Metropole. Dabei liest sich die lebendige Dokumentation wie ein Roman. Allein schon bei der Lektüre der im Buch komplett abgedruckten, weitgehend unbekannten Erzählung "Eine verhängnisvolle Nacht" von Karl-Maria Sternbach (1927) taucht der Leser ein in die Zeit der Wiedertäufer, als sei er selbst dabei gewesen ...

Deshalb wendet sich dieses Buch eben auch nicht nur an Historiker und Heimatforscher sondern auch an jeden Münsteraner, der ein spannendes Buch lesen und dabei auch noch Erhellendes über seine Heimatgeschichte erfahren möchte. Schließlich möchte man ja mitreden können ...

Obzwar dieses Buch auf kurzweilige Weise unterhält, wurde jedoch darauf geachtet, die historischen Fakten korrekt wiederzugeben. So findet der Leser z.B. die Reproduktion der authentischen Schatzkarte von 1534, zahlreiche historische Fotografien und weitere historische Quellen. Auch ein Gedicht von Annette von Droste Hülshoff spielt eine entscheidende Rolle auf dem Weg von den Anfängen zur Zeit der Wiedertäufer im 16. Jahrhundert bis zur bisher letzten Grabung 1984.
Ob es nach der Lektüre dieses Buches die letzte gewesen sein wird?

Fazit: Pflichtlektüre für jeden Münsterländer, der noch an Abenteuer glaubt.

"In der unbeschwerten Phantasie der Kindheit entsteht mancher Traum von versunkenen Schätzen aus vergangenen Zeiten. Der erwachende Geist hindert die meisten, an diesen Wunschbildern festzuhalten. Doch in einigen Menschen verharrt die Vorstellung, als Abenteurer durch die Lande zu ziehen und einer Karte zu folgen, die Gold, Silber oder Diamanten verspricht. 'Verlorene Schätze, das sind unvergessliche Geschichten von der Jagd nach dem Glück auf Erden.'"

(Dirk Hennig)

Inhaltsverzeichnis


Leseprobe

Lesungen & Events

Pressestimmen
Historiker Dr. Jaap van Hoofstraat
Kaufmann Hinrich von Hagen
Grabung von 1916
in Blickrichtung Antoniuskirche
1954 versuchte Walter Schilling mit altertümlichem Gerät den Schatz zu heben
Pressestimmen

"Hinter dem Titel (...) verbirgt sich eine spannende Dokumentation."

Westfälische Nachrichten, 23.10.04

"Könnte sein, dass man die Münsterländer demnächst mit geschultertem Spaten zum münsterschen Aasee marschieren sieht."

Münstersche Zeitung, 23.10.04

"Autor Hennig hat Suche nach dem Gold auf nassem Grund dokumentiert.
Ob da wohl immer noch ein Schatz im Aasee liegt?."

Die Glocke, 25.10.04

"... Pflichtlektüre für jeden Münsterländer, der noch an Abenteuer glaubt."

Grafschafter Nachrichten, 09.11.04

"Ein packendes Buch lesen und dabei Erhellendes über seine Heimatgeschichte erfahren. Die Dokumentation über Hinrich von Hagens und seinen unermesslichen Schatz im Aasee Münsters schafft beides. (...) Pflichtlektüre für Münsteraner mit Abenteuersinn."

Wirtschaftsspiegel (IHK),6/2005,S. 32

Sonstiges Erwähnungen

MSZ Münsters Senioren Zeitung, 4/04, S. 26

Brennpunkt Emsdetten, Nr. 60, 12/04-01/05, S. 10

Radio Q, Münster, 13.12.04, Interview mit Dirk Hennig

www. kulturnetz.muensterland.com, 2/04

"Und dies auf eine so spannende Weise, dass man selbst gerne bei einem weiteren Versuch, den Schat zu bergen, dabei wäre. Denn vielleicht fehlten nur wenige Meter ..."

Münsterland Magazin
4/2004, S. 126f

"Neues Buch ermutigt zur Suche."

Wir in Detten, Wir in Rheine, Wir in Greven, 04.11.04

"Diese lebendige Dokumentation richtet sich an jeden Münsterländer, der ein spannendes Buch lesen und dabei auch noch Erhellendes über seine Heimatgeschichte erfahren möchte."

Provinzial-Magazin, 3/04, S. 56

"Das Archiv des Historikers Jaap van Hofstraat (...) bildet die Grundlage für sehr pfiffiges Spiel aus Dokumentation und Fiktion."

Gig-Magazin, 2/05, S. 76

"Nach dem Lesen dieses Buches kommt man nicht umhin, an einen Schatz im Aasee zu glauben (...) Das eher schlanke Buch liest sich sehr angenehm (...) Besonders reizvoll wirkt die ganze Geschichte durch die zahlreichen Bilder und Illustrationen. Zur Überbrückung des trüben Wetters im Winter (...) lädt das Buch zum Träumen vom Schatz und Tauchen im Aasee ein."

Semesterspiegel, 1/05, S. 33

"Mehr über den Inhalt zu erzählen, würde die Spannung auf das gut geschreibene Buch nehmen. (...) Würde an unseren Schulen so Geschichte vermittelt - es würde deutlich mehr Zweien als Fünfen geben! (...) Sehr empfehlenswert!"

draußen!
9/2005, S. 28

"Dirk Hennig belegt glaubhaft, dass irgendwo unter den Aasee-Wellen Reichtum schlummert. (...) Dirk Hennig hat eine lebendige Dokumentation geschaffen, die es durchaus verdient, Heimatkrimi genannt zu werden."

Heimatpflege in Westfalen
5/2007, S. 37