Die Autorin und Übersetzerin

Käthe Averwald

Geboren im Februar 1931 in Eschendorf bei Rheine. Verheiratet, 3 Kinder. Volksschule, hauswirtschaftliche Ausbildung, nach der Familienphase Altenpflegerin im ambulanten Dienst bis zum Eintritt in den Ruhestand. Ehrenamtliche Tätigkeiten in kirchlichen, sozialen und kulturellen Bereichen. Seit 1987 plattdeutsche Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften, Anthologien, Jahrbüchern und hochdeutsche Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien des Vereins "DruckFest e.V." Schreib- und Literaturwerkstatt.


Werk

Übersetzung: Stoffel lernt spuken/Stoffel läert spöken. Münster 2004

Niee Wiäge. Roman. Warendorf 1999.

Swalwenleed. Erzählungen und Gedichte. Rheine 1990.

Rausen un Nietteln. Erzählungen und Gedichte. Rheine 1989.

Mitarbeit im Lokalfunk, Sendungen in versch. Rundfunkanstalten

Anthologien
In: Frostatemzauber und Schneemannsgarn. Literaturwerkstatt der Volkshochschule: Rheine 1999.
In: ... ohne Ende ... Literaturwerkstatt der Volkshochschule: Rheine 1998.
In: Weihnachten unverpackt. Literaturwerkstatt der Volkshochschule: Rheine 1996.
In: Aus Liebe. Literaturwerkstatt der Volkshochschule: Rheine 1995.
In: B.J. Diebner, R. Lehr (Hg.): Dt. Mundarten an der Wende? Heidelberg 1995.
In: G. Bühren (Hg.): Neue Niederdt. Lyrik aus Westfalen. Paderborn 1995.
In: Münsters Seniorenzeitung, Nr. 2. Münster 1994.
In: Usse leiwe Platt. Steinfurt 1994.
In: Dat Lamm kümmt to Gast bi den Wulf. Soltau 1993.
In: Plattdüütsch in de Kark. Bd. 3. Soltau/Heidelberg 1993.
In: Plattdütsch Land un Waterkant. Hg. vom Verein "Quickborn" Hamburg. H. 2, 1992.
In: Unser Kreis. Jahrbuch für den Kreis Steinfurt. Steinfurt 1991ff.
In: De Kennung. Zeitschrift für plattdeutsche Gemeindearbeit. Selbstverlag des Dachverbandes "Plattdüütsch in de Kark", Soltau

In: Rheine gestern, heute, morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine. 1979-2004, Hrsg. v. Stadt Rheine.

Lexikonbeiträge
Westfälisches Autorenlexikon. Hrsg. von Walter Gödden und Iris Nölle-Hornkamp. Bd. 4: 1900 bis 1950. Verlag Ferdinand Schöningh: Paderborn 2002.
Bernhard Sowinski: Lexikon deutschsprachiger Mundartautoren. Hildesheim 1997.
Ludwig Janssen: Literatur-Atlas NRW. Ein Adreßbuch zur Literaturszene. Köln 1992.

Rezensionen
über das Werk von Käthe Averwald:

Gabriele Diekmann-Dröge: Käthe Averwald. Niee Wiäge. In: Jahrbuch der Augustin-Wibbelt-Gesellschaft 2000.
Franz Schüppen: Schönes Muster. In: Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Nr. 1. Hamburg 2000.
Rainer Feistmann: Käthe Averwald: Niee Wiäge. In: Rheine gestern, heute und morgen. Nr. 2. Rheine 2000.

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Foto: privat
Auszeichnungen

2002 Wanderpreis des Landrates des Kreises Steinfurt für besondere Verdienste in der Heimat- und Brauchtumspflege

2001 Kulturpreis der Stadt Rheine.

1993 2. Preis des Kulturkreises Hamburg-Wandsbeck.

1987 1. Preis im mundartlichen Schreibwettbewerb der Westfälischen Nachrichten

Aktuelle Lesungen
Gerne können Sie Käthe Averwald zusammen mit Usch Hollmann (auch einzeln) für Ihre Veranstaltungen engagieren.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Verlag.

Pressestimmen

"... Averwald schreibt (...) in einem hervorragenden und sicher für alle Freunde des Niederdeutschen verständlichen Platt ... ."

Dieter Harhues in:.
Westfälische Nachrichten 19.10.99

"'Niee Wiäge' handelt von der Suche nach Lebensmöglichkeiten, nach Arbeit, Partnerschaft, Zukunftschancen und letztlich nach Heimat, sowohl im geographischen als auch im sozialen Sinn, sowohl für die Familie als Ganzes also auch für jeden Einzelnen. Daß dieses Thema ohne sozialromantische Verklärungen und "Heimattümelei" gelingt, ist nochmals lobend hervorzuheben."

Gabriele Diekmann-Dröge.
In: Jahrbuch der Augustin-Wibbelt-Gesellschaft. Münster: Aschendorff 2000.

"Ähnlich wie bei Augustin Wibbelt versteht es die Rheiner Autorin, die auftretenden Personen treffend zu beschreiben, wobei ein feiner Humor vor allem bei der Schilderung einzelner Charaktere nicht zu kurz kommt. Manchmal spürt man als Leser geradezu, daß man mit der Autorin gemeinsam über besondere Eigenheiten schmunzelt. Vielfach wird vor allem die ältere Leserschaft, die sich auch heute noch in Plattdeutsch unterhält, bei diesem Buch des Öfteren innerlich nicken und sich sagen: "Jau, so is't west!" Doch genauso kann der jüngeren Generation die Geschichte ihrer Heimat so nahe gebracht werden, wie Käthe Averwald es mit ihrer Familiengeschichte macht. Es sind vorrangig hier die Menschen, die Geschichte ausmachen und nicht nur Daten und Fakten von angeblich großen Ereignissen."

Rainer Feistmann.
In: Rheine gestern heute morgen 2/2000.

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